Material Compliance und Dokumentation


Wir haben implementiert und führen eine Datenbank zu:


  • Zertifikate DIN EN ISO 14001 und 9001

    Um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und fit für die Zukunft, haben wir uns im Juli 2025 erfolgreich zertifizieren lassen.

    Sie können die Zertifikate hier herunterladen:

    DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement)

    DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement)

  • Information zu Langzeitlieferantenerklärung LLE

    Wir als Handelsunternehmen stellen grundsätzlich keine LLE aus, da wir diese nur ausstellen dürfen, wenn wir im Besitz eines gültigen Vorpapiers vom Vorlieferanten sind. 


    Wir beziehen unser Sortiment aus unterschiedlichen internationalen, europäischen und nationalen Quellen. Je nach Verfügbarkeit kaufen wir innerhalb eines Berichtszeitraumes bei unterschiedlichen Lieferanten ein. 


    Ein Großteil unseres Sortiments kommt aus nicht präferenzbegünstigten Ursprungsländern. Zudem werden Daten nur in begrenztem Umfang in der Lieferkette weitergegeben, so dass wir für die meisten Normteile nicht über die erforderlichen Daten für eine entsprechende Erklärung verfügen oder die vorhandenen Daten mehrdeutig sind (z.B. multisourcing oder „Drittland“).


    In den meisten Fällen wird eine Langzeitlieferantenerklärung nicht benötigt. 

    An der / Ihrer fertigen Baugruppe oder dem fertigen Produkt machen unsere Befestigungselemente wahrscheinlich nur einen kleinen Bruchteil aus. Es dürfte daher - in aller Regel - nicht auf die Herkunft oder die Präferenz der von uns gelieferten Artikel ankommen. 


    Alternativ bieten wir folgenden Service:

    Wir beraten und prüfen gerne, ob die Ausstellung einer Einzellieferantenerklärung für bestimmte Artikel möglich ist, soweit wir bereits bei der Angebotsanfrage über die Notwendigkeit hierfür in Kenntnis gesetzt werden und wir die notwendigen Informationen von unseren Lieferanten erhalten können. Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist, solche Erklärungen nachträglich zu beschaffen.


    Download LLE_DE

    Download LLE_EN


  • EU-Richtlinie (RoHS) 2011/65/EU

    EU-Richtlinie (RoHS) 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten und Änderung (EU) 2015/863

    EU-Richtlinie (WEEE) 2012/19/EU über Vermeidung von Abfällen von Elektro- und Elektronikgeräten


    Unser Sortiment ist grundsätzlich RoHS-konform. Sofern keine Konformität gegeben ist, informieren wir den Kunden unaufgefordert über die fehlende Konformität. Hierzu ist eine Anfrage notwendig. Das auf dieser Seite www.schrauben-preisinger.de dargestellte Sortiment liefert hierzu noch keine abschließende Information! 


    Relevante Informationen zu unserem Sortiment: 


    Stahl: grundsätzlich konform, gegebenenfalls unter Inanspruchnahme der Ausnahme nach Anhang III 6a. I (z.B. bei Automatenstahl, bei Zylinder- oder Passstiften). Die Ausnahme 6a läuft zum Dezember 2026 aus.


    Edelstahl rostfrei: konform, da legierungsbedingt kein Blei enthalten, gegebenenfalls jedenfalls Anhang II


    Nichteisen-Metalle: nicht bleihaltige Legierungen im Angebot, gegebenenfalls RoHS-konform unter Inanspruchnahme der Ausnahme nach Anhang III 6b., I/II, 6c, z.B. Messing oder Aluminium


    Kunststoffe: konform, in der Regel PA 6.6

     

    Beschichtungen:  


    Standardbeschichtungen: unsere Lieferanten bestätigen und die Konformität nach RoHS wie folgt: 

    - ohne  Beschichtung: konform 

    - Verzinkung blau: konform

    - zinklamellenbeschichtet: konform

    - feuerverzinkt: konform, gegebenenfalls unter Inanspruchnahme der Ausnahme nach Anhang III Nr. 6a, I. 


    Sonderbeschichtungen: Wir beauftragen Lohnarbeiten im Bereich Galvanik, die RoHS-Konformität bestätigen. 


    Sie können die Konformitätsbescheinigungen hier herunterladen:

    DE Konformität RoHS und WEEE

    EN Conformity RoHS and WEEE

  • EU Chemikalienverordnung EG 1907/2006 REACH

    Für unser Sortiment ist vor allem ein Stoff aus der SVHC-Liste relevant: 

    · Blei CAS Nr. 7439-92-1, EG-Nr. 231-100-4

    Blei kann als Legierungselement in Maschinenelementen > 0,1 Massenprozent in folgenden Festigkeitsklassen / Werkstoffen vorkommen: 

    · Festigkeitsklassen Stahl 4.6, 4.8, 5.8, 6.8, 04, 4, 5, 6, 14H, 17H, 22H, 33 H

    · Automatenstahl 

    · Kupferlegierungen (z.B. Messing, Bronze) 

    · Aluminiumlegierungen 

    Die Einstufung von Blei als reproduktionstoxisch bedeutet nicht, dass eine unmittelbare Gefahr von bleihaltigen Werkstoffen ausgeht. Die potenziell toxischen Eigenschaften von Blei sind darüber hinaus seit Jahren bekannt und müssen in Abhängigkeit von der Verwendung entsprechend berücksichtigt werden. Arbeitssicherheitsmaßnahmen sind einzuhalten !


    Wir führen eine Datenbank und informieren unsere Kunden unaufgefordert über SVHC / Blei. 


    Viel wichtiger: wir können bleifreie Messingprodukte anbieten, bleifreie Stifte und ein breites Sortiment an unbedenklichen Varianten.


    Weitere Informationen finden sie hier:

    DE Information zu REACH

    EN information REACH

  • POP - Persistente Organische Schadstoffe

    Persistente Organische Schadstoffe (Kurzname POP) können die menschliche Gesundheit und die Umwelt durch Anreicherung schädigen, da sie künstlich erzeugte chemische Verbindungen sind, die nur sehr schwer oder gar nicht abbaubar sind. Zum Schutz von Gesundheit und Umwelt hat die Europäische Union hier Regulierungen vorgenommen. 


    Seit langem allgemein bekannte Beispiele von POP sind vor allem Pflanzenschutzgifte (z.B. DDT) oder POP in Elektrogeräten (polychlorierte Biphenyle). 


    In oder an Schrauben aus Metall sind POP grundsätzlich nicht denkbar, da diese produktionsbedingt nicht verwendet werden. Das gilt für alle Metalllegierungen, von Vergütungsstahl, Edelstahl, Aluminium, Messing, Titan usw. Soweit Schrauben mit Klemmteilen oder Griffen verbunden oder ergänzt sind, handelt es sich um Polyamidklemmteile oder Kunststoffteile aus POP-freiem POM (= Polyoxymethylene). 


    Schrauben aus Kunststoffen sind, soweit der Kunststoff ohne Additive hergestellt wird, ebenfalls in der Regel POP-frei. Der mit Abstand üblichste Kunststoff, aus dem Schrauben und Befestigungselemente gemacht werden, ist Polyamid (PA 6.6). 


    Unsere Erklärungen zu POP finden Sie hier: 

    DE Informationen POP

    EN Informationen POP


    Eine besondere Ausnahme gilt für PFA. PFA – Anwendungen können wegen der Hitzeresistenz des Werkstoffes technisch erforderlich sein. Hierzu gibt es besondere gesetzliche Anforderungen. Wir bitten um Beachtung unserer Rubrik „PFAS“


  • PFAS - Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen

    Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen“, eine Gruppe chemischer Verbindungen, finden in zahlreichen Alltagsprodukten Anwendung, von wasserabweisenden Beschichtungen bis hin zu Reinigungsmitteln. Diese Substanzen zeichnen sich durch ihre Stabilität und Langlebigkeit aus, was zwar in bestimmten Anwendungen von Vorteil ist, jedoch auch zu gravierenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen führt. PFAS sind persistent und sammeln sich in der Umwelt und im menschlichen Körper an, was zu ernsthaften gesundheitlichen Risiken führen kann. 


    In den letzten Jahren haben viele Länder sowie die EU begonnen, strengere Vorschriften zur Regulierung und Verbot von PFAS einzuführen, um die Bevölkerung und die Umwelt zu schützen. Diese Regulierung ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Chemikalienpolitik und zeigt ein wachsendes Bewusstsein für die Gefahren, die von diesen Substanzen ausgehen. 


    Wir, die Schrauben-Preisinger GmbH, sind uns dieses Themas bewusst und haben hierzu Erklärungen bereitgestellt. 

    Unsere Erklärungen zu PFAS finden Sie hier: 


    Download PFAS DE

    Download PFAS EN


  • Dodd-Franklin Section 1502

    Unser Sortiment ist standardmäßig frei von Legierungselementen Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. (ISO 898-1, ISO 3506-1, ISO 4042, ISO 10683, ISO 10684). Auf Anfrage übersenden wir ein aktuelles CMRT bezogen auf die gelieferten Produkte. Ein pauschales CMRT erteilen wir grundsätzlich nicht.


    Cobalt und Mica-Reporting ist auf Anfrage möglich. Cobalt findet sich in erster Linie in unserem Werkzeugsortiment. Wir kaufen das Werkzeug beim ausgewählten Lieferanten, die bestätigen, keine Konfliktmineralien zu verarbeiten.   


    Soweit auf Kundenwunsch eine Verzinnung oder eine Vergoldung als Oberflächenbehandlung stattfindet, erfolgt dies durch europäische bzw. deutsche Lohnunternehmen, welche ihrerseits bestätigen, keine Konfliktmineralien zu verarbeiten. 


    Soweit uns bekannt ist, beinhaltet unser Sortiment keine Legierungsbestandteile aus den erwähnten Regionen.


    Weitere Informationen können Sie hier herunterladen:

    DE Konfliktmineralien

    EN conflikt minerals

  • EU-Konfliktminerialien-Verordnung (EU) 2017/821

    Siehe Dodd - Franklin Section 1502, es handelt sich inhaltlich um die gleiche Materie. (3TG)

  • TSCA Section 6(h) PBT Chemicals

    Uns liegen keine Informationen vor, wonach unser Sortiment folgende Stoffe enthalten könnte: 

    • PIP (3:1) (Phenol, isopropyliertes Phosphat (3:1), CAS 68937-41-7)
    • DecaBDE (Decabromdiphenylether, CAS 1163-19-5)
    • 2,4,6 TTBP (2,4,6-tris(tert-butyl)phenol, CAS 732-26-3)
    • HCBD (Hexachlorbutadien, CAS 87-68-3)
    • PCTP (Pentachlorothiophenol, CAS 133-49-3)

    Unsere O-Ringe sind aus NBR 70 (auch SVHC-frei). Unsere Kunststoffschrauben und - scheiben sind aus PA 6.6 (auch SVHC-frei).

  • SCIP- Datenbank für SVHC

    Eintragungspflicht in die ECHA-Datenbank:


    • Hersteller und Montagebetriebe mit Sitz in der EU;
    • Importeure mit Sitz in der EU;
    • Händler und andere Akteure in der Lieferkette mit Sitz in der EU, die Erzeugnisse auf den Markt bringen.

    Die Schrauben-Preisinger GmbH als reines Handelsunternehmen ist hinsichtlich der Verpflichtung zur Weitergabe von Informationen in der Lieferkette in Kontakt mit unseren Lieferanten. Als Händler ist die Schrauben-Preisinger GmbH darauf angewiesen, dass die Lieferanten gemäß den gesetzlichen Verpflichtungen handeln und uns gemäß Art. 9 (1)(i) und 9 (2) der Abfallrahmenrichtlinie informieren. 


    Die SCIP-Informationen werden auf den Lieferpapieren vermerkt. 


    Weitere Informationen zur SCIP-Datenbank unter: https://echa.europa.eu/scip (kein Link!)

  • California Proposition 65 Compliance Statement

    (Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act)


    Warnhinweise sind erforderlich, wenn ein Produkt eines der 850 Inhaltsstoffe gemäß der staatlichen Liste enthält und diese anerkanntermaßen krebserregend, reproduktionshemmend oder - beeinträchtigend sind. 


    Einer der aufgeführten Stoffe ist Blei, welches (siehe oben REACH) reproduktionstoxisch wirken kann. Hierzu muss in Abhängigkeit von der Verwendung eine angemessene Handhabung erfolgen. Wir als Schrauben-Preisinger GmbH können die Verwendung nach dem Verkauf nicht weiter steuern. Wir empfehlen daher unseren Kunden, die Proposition 65 - Regeln zur Kenntnis zu nehmen und die aktuelle Rechtslage angemessen umzusetzen, Baugruppen oder Endprodukte gegebenenfalls hinreichend zu kennzeichnen. 


    Bitte informieren Sie sich auf der Seite der Kalifornischen Behörde unter https://www.p65warnings.ca.gov/. (kein Link!)

  • CBAM

    Hier geht es um die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines CO2-Grenzausgleichssystems 2021/0214 (Teil des sogenannten "Green Deal"). 


    Der Carbon Border Adjustment Mechanism (= CBAM) wirkt dem Risiko der Verlagerung von Treibhausgasemissionen (Carbon Leakage) in Länder außerhalb der EU mit weniger großen Ambitionen zur Bekämpfung von CO2-Emissionen entgegen. Der CBAM ist Bestandteil des Fit-for-55-Pakets. 

    Durch die Bepreisung von CO2 (in Form von Zertifikaten) soll erreicht werden, dass die Verlagerung von Produktionsteilen unattraktiv bleibt/wird und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit von europäischen Produkten erhalten bleibt. 


    Seit Oktober 2023 besteht beim Import Berichtspflicht. In Deutschland ist dafür der Zoll zuständig, derzeit erfolgt die Meldung im CBAM-Übergangsregister. 


    Wir als Schrauben-Preisinger GmbH haben CBAM im Blick. Sofern wir vom Hersteller außerhalb der EU importieren, holen wir die erforderlichen Informationen (Berechnung importierter CO2-Emissionen) ein und melden natürlich unsere Importe an. Soweit wir von europäischen Importeuren kaufen, kümmern diese sich um die CBAM-Anmeldung.